Baustelleninformation:

Von Dienstag, 25. April, 9 Uhr, bis Mittwoch 26. April, 5 Uhr, sollen an der Albhäuslebrücke Restarbeiten durchgeführt werden, einspurige Verkehrsführung.


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Ab kommenden Montag, 24.4., von 19-5 Uhr, für die ganze Woche Einspurigkeit im Edeltrudtunnel auf der Südtangente.

Erfahrungsgemäß muss mit einer Fahrstreifenreduzierung bereits ab 18.30 Uhr gerechnet werden.

 


 

 

Die Sperrung der Rheinbrücke Maxau im Osterrückreiseverkehr am Ostermontag ist eine Aktion der Partei "Die PARTEI" (Karlsruhe und KV Germersheim) und hat NICHTS mit unserem Aktionsbündnis zu tun!!!

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2. Pressemitteilung des „Aktionsbündnisses Zweite Rheinbrücke“ zur Demonstration der „Die PARTEI“ auf der Rheinbrücke Maxau am Ostermontag.

Eine Pressemitteilung, die als Reaktion auf Realpolitik der Satirepartei „Die PARTEI“ mit deren bedarfsorientiertem Rückzug auf „Alles nur Satire!“ ebenfalls die Gratwanderung zwischen Realaussage und Satire versucht, ist fast schon beim Absenden zum Scheitern verurteilt. Aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen!

 

Die Rheinbrücke Maxau ist grundsätzlich der richtige Ort für eine Demo FÜR eine 2. Rheinbrücke, da die laufende erhebliche Verkehrsbelastung sowie Sperrungen und Blockierungen jeder Art auf der bestehenden Brücke den Bedarf an einer weiteren Straßenbrücke deutlich machen.

Der Vorsitzende der „Die PARTEI“, Max Braun, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der KULT-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat hat in einer Nachricht an den Vorsitzenden des „Aktionsbündnisses Zweite Rheinbrücke“, Steffen Weiß, aber unmissverständlich klargemacht, dass die KULT-Fraktion weiterhin gegen eine 2. Rheinbrücke sei.

Eine Demo GEGEN eine 2. Rheinbrücke müsste aber natürlich auf dieser 2. Rheinbrücke stattfinden. Die auch von KULT und der „Die PARTEI“ mitgetragene Blockadepolitik im Karlsruher Gemeinderat verhindert deren längst überfälligen Bau aber weiterhin – so muss nicht nur der für die 2. Rheinbrücke vorgesehene Autoverkehr, sondern auch die Demo am Ostermontag auf die bestehende Brücke ausweichen.

Da wir als „Aktionsbündnis für die 2. Rheinbrücke“ ursprünglich von einem Meinungsumschwung bei KULT, nach dem Ausscheiden von Stadtrat Eberhard Fischer durchaus vorstellbar,  ausgegangen waren, wollten wir der geplanten Demo gerne einen „offiziellen“ Status geben. Nun haben wir aber konkret geplant, die Ostertage im Kreise von Familie und Freunden zu verbringen und hoffen, dass auch viele Beamte der Polizei, der Ordnungsbehörden und Beschäftigte der Straßenmeistereien dies tun könnten.
Unsere für 2017 geplante Demo haben wir für den 2.7. bereits sehr frühzeitig terminiert und kommuniziert.

Die Satirepartei hat sich im Karlsruher Kommunal-Wahlkampf 2014 klar gegen Pendler aus GER und SÜW positioniert. Neben der Einführung einer Mautpflicht auf der Brücke ausschließlich für Pendler sollte es auch ein Nachtfahrverbot in Karlsruhe für Fahrzeuge mit GER- und SÜW-Kennzeichen geben.

Diese "Ausgrenzung von Menschen mit einer anderen Herkunft und einem täglichen Migrationshintergund" lehnen wir ab. Die Spaßpartei, die ansonsten ausdrücklich für ihre Inhaltsleere wirbt und der Realpolitik entsagt, hat so versucht, auf dem Rücken von Menschen, die bei dieser Wahl gar nicht stimmberechtigt waren, Stimmen zu sammeln.

Wir legen Wert auf die Feststellung, dass die „5. Rheinbrückendemo“ nicht am Ostermontag, sondern – wie geplant - am 2.7. stattfinden wird.


Was hält die KULT-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat, der auch Max Braun von "Die PARTEI" angehört, von "Sperrungen der Rheinbrücke zu Demonstrationszwecken"?
So klang das vor der ersten Demo am 19.7.2015:

Quelle: http://www.kult-fraktion.de/presse/pressemitteilungen/kult-hat-kein-verstaendnis-fuer-sperrung-der-rheinbruecke-zu-demonstrationszwecken/


Baustellen rund um die Brücke 2017

Was uns Rheinbrückenpendlern 2017 an Baustellen bevorsteht:

Bereits ab Sonntag, 5.2.2017, wird es zu Behinderungen auf der Südtangente zwischen Hauptbahnhof/Rüppurr und der Oststadt/A5 kommen.
Möglicherweise bereits ab 18.2. kann es Richtung A5 zur Einspurigkeit kommen.

Ende März bis Anfang Mai:
Südtangente, Fahrbahnerneuerung zwischen den Ausfahrt 2/3 (Haußtbahnhof/Rüppurr) und 1 (Oststadt), gleich zu Beginn kommt es knüppeldick:
25.3.-6.4. EINSPURIG auf der Südtangente von Hauptbahnhof bis Oststadt.
Folge: Rückstau durch den Edeltrudtunnel bis Bulacher Kreuz und mutmaßlich sogar bis Ärztehaus/Kühler Krug - Umfahrungsverkehre und und und....
7.4.-3.5. auf 2 schmalen Spuren zwischen Hauptbahnhof und Oststadt durch die Baustelle.

PARALLEL dazu: Nachtbaustelle von 19-5 Uhr (wir wissen ja, dass da gerne etwas früher eingerichtet wird) im Edeltrudtunnel vom 24.4. bis 29.4., je Fahrtrichtung einspurig auf die gleiche Fahrbahnseite verschwenkt.

Vom 1.5.-11.6. wird am Bulacher Kreuz die Überleitung von der L605 von Süden/Ettlingen kommend auf die Südtangente Richtung Durlach vollgesperrt. Umgeleitet wird innerhalb des Kreuzes (auf die Südtangente Rtg. Landau, direkt wieder auf die L605 Rtg.Ettlingen, wieder auf die Südtangente Rtg. Durlach) - Rückstau und Umfahrungsverkehr in alle Richtungen.

Teilweise zeitlich überlappend kommt dann die größte Maßnahme des Jahres: die A5 wird zwischen den Ausfahrten Ettlingen und Rastatt-Nord im Abschnitt KA-Süd bis Höhe Malsch eine neue Fahrbahndecke bekommen.

Dazu wird der Verkehr jeweils auf die Gegenfahrbahn geleitet und 2+2 vorbeigeführt. Es wird jeweils die Seite der Ausfahrt KA-Süd NICHT nutzbar sein, von der der Verkehr weggeleitet ist.

Analog zu den Baustellen auf der A5 nördlich Karlsruhe aus den beiden letzten Jahren wird es viel Ausweichverkehr geben, der auch die Rheinbrücke tangieren wird. Mit den bekannten Problemen.

Dann folgt natürlich noch die Albhäuselbrücke Teil 2, Fahrbahn Rtg. Pfalz: vom 12.6.-1.10.2017 (wieder länger?)

UND - noch gar nicht exakt terminiert (letztes Jahr hieß es mal August/September) - der Einbau der Stahlstützen unter die Vorlandbrücke Maximiliansau. Dazu muss der Verkehr ebenfalls auf die Gegenfahrbahn geführt werden.
Und die Parkplätze unter der Vorlandbrücke entfallen während der Bauzeit komplett und danach zu mindestens 50%.
(allerdings dürfen dann wieder LKW über 44 to. drüber...)

Quelle:

https://vmz.karlsruhe.de/portal.html?city=Karlsruhe


Rheinbrücke Maxau 50 Jahre im Dienst

 

Zweiter Rheinbrückensong von Joe Schorlé wird "welturaufgeführt"

 

Wörth/Karlsruhe_ Am 16.12.1966 erfolgte die feierliche Einweihung der Rheinbrücke Maxau mit hunderten von Menschen, mit Bundesminister und Ministerpräsident. 50 Jahre später reicht es nur zum Eintrag im Kalender auf der Website der Stadt Karlsruhe.

Kein offizieller Festakt, keine Feier, keine öffentliche Würdigung? 

Der als Folge der bisherigen Rheinbrückendemos und der Petition beim Bürgerbeauftragten Rheinland-Pfalz gegründete Verein "Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke" möchte deswegen ein "Happening" bei der Rheinbrücke veranstalten.
Am Freitag, 16.12.2016, von 16.00 bis 16.30 Uhr, treffen sich die Vereinsaktivisten mit einigen Politikern und interessierten Bürgern am Parkplatz des Jachthafens Maxau.
Nach der Einleitung mit dem bekannten "Rheinbrück-Song" des Pfälzer Künstlers Joe Schorlé, der darin die tägliche Situation vor, auf und hinter der Brücke beschreibt, und einer kurzen Begrüßung und Erläuterung seitens des Vereinsvorstandes wird es sicher das eine oder andere politische Grußwort geben.
Als Höhepunkt wird dann Joe Schorlé seinen 2. Rheinbrücken-Song erstmals präsentieren - die Rheinbrücke Maxau erhält also ein Ständchen mit einer echten "Welturaufführung".
"Wir hoffen, dass einige Interessierte es einrichten können und kommen, gleichzeitig könnten wir Teilnehmerzahlen wie bei den Demos dort gar nicht darstellen", setzt der Vereinsvorsitzende Steffen Weiß fast ein wenig auf ungünstige Tageszeit und Witterung.

 


Zweite Rheinbrücke steht nun endgültig im BVWP

Fehlerhafte Anmeldung aus RLP ohne Folgen

In der "SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz" am Freitag, 2.12.2016, 19.30 Uhr geht/ging es um die wichtigsten Verkehrsprojekte in und für Rheinland-Pfalz aus dem heute im Bundestag verabschiedeten Bundesverkehrwegeplan.

Bei der Anmeldung von Maßnahmen zum Bundesverkehrswegeplan  hatte das Land RLP (im Jahr 2013/14 noch in der alten rot-grünen Landesregierung) entweder "keinen Plan" und hat einfach etwas ohne näheres Hinsehen zum wichtigsten Verkehrsprojekt für die Südpfalz etwas "hingeschmiert" oder hat auf Grünen Druck die "Ersatzbrücke" angemeldet.

In der immer noch auf der Website des damals zuständigen Innenministeriums zugänglichen Liste der angemeldeten Maßnahmen ist jedenfalls ein "6-streifiger Ausbau" (lfd. Nr. 38) angemeldet und trägt den Zusatz "in Abstimmung mit BaWü". Lediglich der Klammertext "künftige B293" lässt einen Bezug zum Planfeststellungsverfahren erahnen)

Hier die Liste angemeldeter Maßnahmen des Landes RLP:

https://mdi.rlp.de/fileadmin/isim/Unsere_Themen/Verkehr/Dokumente/Liste_Bundesfernstrassen.pdf

 

 

Baden-Württemberg hat neben dem vierstreifigen Neubau als zusätzliche Option eine "sechsstreifige Ersatzbrücke für die bestehende vierstreifige Rheinbrücke" angemeldet, die als "Bautyp" den Code "46KB" trägt, was gem. Legende eine "Erweiterung von 4 auf 6 Spuren bedeutet, also einen "sechsstreifigen Ausbau".
Auch hier zeigt sich eine gewisse Unkenntnis - seit den 90er Jahren wird die Brücke sechsstreifig genutzt.
Aber hier handelt es sich ganz offenbar um die gemeinsam von RLP und BaWü angemeldete Maßnahme.

Hier die Liste angemeldeter Maßnahmen BaWü:

https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/Remote/stm/131001_bundesverkehrswegeplan_massnahmenliste.pdf

 

Hier eine Darlegung nach Veröffentlichung des Referententwurfs seitens Ministerium für Verkehr BW:

 

Präsentation BaWü nach BVWP-Entwurf:
https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/Praesentationen/BVWP_Strasse_Praesentation-STS-160425_final.pdf

 

Im nun beschlossenen BVWP findet sich die 2. Rheinbrücke als lfd. Nr. 109 BW, steht also auf dem baden-württembergischen Teil der Gesamtliste.

 

Hier die "Kabinettsliste BVWP", die heute so im Bundestag beschlossen wurde:

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/bvwp-2030-kabinettsplan.pdf?__blob=publicationFile

 


RLP hat also offenbar gar keine 2. Rheinbrücke am geplanten Standort angemeldet, sondern eine Ersatzbrücke. Absicht oder Unwissen?
Nach Ende der rot-grünen Koalition, die stets die Formulierung " wir wollen eine leistungsfähige Rheinquerung" aus dem Koalitionsvertrag verwendete, präzisierten die beiden MdL Braun und Blatzheim-Roegler ja, dass damit nie eine zusätzliche Brücke 1,5 km nördlich gemeint war.

In jedem Fall steht das Projekt jetzt richtig in der Liste und die neu zuständigen Minster Volker Wissing und Andy Becht als Staatssekretär (beide aus der Südpfalz) werden nun auch für RLP die 2. Brücke in die richtigen Bahnen lenken und gemeinsam mit Baden-Württemberg und dem Bund umsetzen.

Am Ende hat aber ausgerechnet die damalige Grün-Rote Landesregierung in Stuttgart die 2. Brücke formell ermöglicht. Dafür danke ich herzlich.




4. Rheinbrückendemo: effizient und effektiv. Mit nur 400 Teilnehmern wurde das bisher längste Stauerlebnis ermöglicht.

Vielen Dank an alle Teilnehmer!
Vielen Dank an die überwiegende Mehrheit der vom ausgelösten Stau Betroffenen für das Verständnis.
Vielen Dank auch für kritische Anmerkungen, die in der Regel respektvollvorgetragen wurden.
Vielen Dank auch für emotionale Kritik.
Die einzige echte "Grenzüberschreitung" mit konkreten Drohungen, die per Mail von "Alf" kam, wird "von Amts wegen" verfolgt, die notwendigen Daten aus dem Netz sind vorhanden.


Hier ein Bericht im Pfalz-Express:
http://www.pfalz-express.de/woerth-demonstration-auf-der-rheinbruecke-verein-aktionsbuendnis-zweite-rheinbruecke-taeglich-unertraeglich-wir-haben-die-schnauze-voll/


Da bereits um kurz nach 18 Uhr die Sonne untergehen wird, startet die Demo am 23.10. um 16.00 Uhr am SBK-Parkplatz Maximiliansau. Abmarsch ist dann spätestens um 16.30 Uhr. Ende auf Karlsruher Seite um 17.45 Uhr.

Für die Anreise empfehlen wir Stadtbahn, Fahrrad oder den Fußmarsch.

Wer mit dem Auto kommt, sollte unter der Vorlandbrücke (noch stehen die Stahlstützen nicht, die die Hälfte der Parkplätze benötigen werden) oder beim Maximiliancenter parken und dann über die Maximilian- und Eisenbahnstraße zum Demo-Start kommen.
Inkl. Rückweg schafft man so einen netten Sonntagsspaziergang von 4 km!


"Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke"
Rheinbrückendemo am 23.10.2016

Der am 11. September gegründete Verein "Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke" lädt die Bevölkerung herzlich zur Teilnahme an der Öffentlichen Versammlung ein, die als "4. Rheinbrücken-Demo" am 23. Oktober stattfinden wird. Da bereits um 18.22 Uhr Sonnenuntergang sein wird, beginnt die Versammlung um 16.00 Uhr am bekannten Ort am SBK-Kreisel in Maximiliansau. Um 16.30 Uhr geht es dann zu Fuß los über die Fahrbahn der Rheinbrücke nach Karlsruhe.
Ende der Versammlung wird gegen 17.45 Uhr unter der B10 an der Ausfahrt „Verkehrsübungsplatz“ sein.
Von dort sollen die Fußwege an beiden Seiten der Brücke für den individuellen Rückweg genutzt werden.
Möglich ist die Rückfahrt auch mit der Stadtbahn ab der Haltestelle Karlsruhe-Maxau um 17.39 Uhr bzw. um 18.00 Uhr mit der S5 Richtung Maximiliansau/Wörth.

Der Bahnverkehr über die Schienenbrücke findet am 23.10. ganz normal statt, auch der Rad- und Fußgängerverkehr ist nicht eingeschränkt. Zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr ist die Kapazität für Fußgänger durch die Bereitstellung der rechten und mittleren Fahrspur Richtung Karlsruhe sogar deutlich erhöht.
Der Fahrzeugverkehr Richtung Pfalz wird während der Demo lediglich temporeduziert, in Richtung Karlsruhe wird der Verkehr zwischen 16 und 18 Uhr durch die Autobahnmeisterei und die Polizei umgeleitet über die nächstgelegene Rheinbrücke bei Germersheim.
Die Fähren in Neuburg und Leimersheim haben an Sonntagen im Oktober eigentlich nur bis 18 Uhr Betriebszeit, wollen aber bis 19.30 Uhr im Einsatz sein.
Der Verein bittet alle täglich staugeplagten Pendler (und deren Familien), alle ausweichverkehrgeplagten Anwohner und alle sonstigen Unterstützer des Vorhabens um rege Teilnahme.
Kurzzeitige Einschränkungen bei der Straßenbenutzung Richtung Karlsruhe sind leider unvermeidbar.
Für mögliche Einsatzfahrten von Rettungswagen sah das mit den Behörden und der Polizei abgestimmte Veranstaltungskonzept auch bereits bei den bisherigen 3 Demonstrationen vor, dass die linke Fahrspur freigehalten wird. Die Polizei kann jederzeit für einen Rettungswagen über Funk die Beamten an der Ableitung, den Sperren und entlang der Zugstrecke erreichen.
Dass es während der Demo und der damit verbundenen Sperrung zu Umfahrungsversuchen uneinsichtiger Verkehrsteilnehmer kommen kann, die die temporäre Nichtpassierbarkeit der einzigen Straßenbrücke zwischen Germersheim und Iffezheim/Wintersdorf durch Wörthund Maximiliansau zu umfahren versuchen, ist - mit Blick auf die allmorgendliche Situation - leider nichts Neues, liegt aber nicht in den Händen des Veranstalters.


Verein am 11.9. gegründet, nächste Demo für den 23.10.2016 beschlossen!

Bei der Gründungsversammlung wurde auch gleich festgelegt, dass am 23.10. die nächste Demo, dann die erste des Vereins, stattfindet. Der in der BNN-ausgabe vom 12.9. genannte 9.10. ist nicht korrekt!


Achtung: Rheinbrücken-Demo am 11. September 2016 findet NICHT statt!!!

Personelle Probleme bei Straßenmeisterei und Autobahnmeisterei

VereinsGründung am 11.9. - gleicher ORt, GLEICHE Zeit!!

Persönliche Erklärung von Steffen Weiß:

Die für den 11. September ordnungsgemäß und fristgerecht angemeldete öffentliche Versammlung, die als „4. Rheinbrückendemo“ bezeichnet werden kann, wird – zumindest am 11. September – nicht stattfinden.

Bei der bereits 2015 vorgenommenen Festlegung der Demo-Termine für die Jahre 2016 und 2017 wollte ich ja durchaus bewusst provozieren, hatte deswegen auch ursprünglich den 9. Oktober 2016 angesetzt, da an diesem Tag in Karlsruhe „verkaufsoffener Sonntag“ ist.

Die im letzten Jahr entstandene Bürgerbewegung, die sich für den Bau der 2. Rheinbrücke einsetzt, ist sehr dynamisch und durchaus erfolgreich. Die Mobilisierung tausender Menschen für die Teilnahme an den bisherigen Demos, über 4.000 Unterstützer der Petition, haben auch in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich gemacht, dass die 2. Rheinbrücke kein Prestigeprojekt einzelner Politiker oder Wunschobjekt der Industrie ist. Vollkommen klar ist inzwischen, dass die Gegner einer 2. Rheinbrücke eine absolute Minderheit darstellen.

Teil dieses dynamischen Prozesses war dann im Frühsommer diesen Jahres die Bewegung, die der baden-württembergische Umweltminister gezeigt hat – insbesondere die Lösung, die er mit dem rheinland-pfälzischen wirtschafts- und Verkehrsminister gefunden hat: die Trennung der beiden Planfeststellungsverfahren – eine der zentralen Forderungen auch unserer Bürgerbewegung!

„Brücken bauen“, „aufeinander zugehen“ waren dann für mich ausschlaggebend beim Abweichen vom Demo-Termin parallel zum verkaufsoffenen Sonntag.

Überrascht wurde ich nun am gestrigen Donnerstag von der Mitteilung durch die Versammlungsbehörde, dass die zuständigen Straßen- und Autobahnmeistereien in Rheinland-Pfalz die notwendigen Absperrungen personell nicht leisten können.
Jede Demo stellt ja auch für die Mitarbeiter dieser Behörden ebenso wie für die benötigten Polizeikräfte jeweils eine zusätzliche zeitliche Belastung dar.
Natürlich gilt für eine ordnungsgemäß und fristgerecht angemeldete Versammlung unter freiem Himmel das grundgesetzlich garantierte Recht auf Versammlungsfreiheit, dennoch bleiben bei den Alternativen (Absperrungen durch externe Firmen à Kosten beim Veranstalter? Auflagen zur Absperrung für den Veranstalter à Haftungsrisiko) zu viele Fragezeichen und Unwägbarkeiten für mich als Privatperson, der diese Versammlung angemeldet hat und letztendlich persönlich die Verantwortung trägt.

Eine Konfrontation mit den Behörden – insbesondere auf der hier betroffenen rheinland-pfälzischen Seite – macht, auch im Bewusstsein dessen, was schon erreicht wurde, und im Hinblick auf die wirklich gute Kooperation und Kommunikation keinen Sinn.
Gleichzeitig wird mir aber klar, dass nun der Punkt erreicht ist, an dem ich das nicht mehr weiter als Einzelperson mit einem lockeren „Aktionsbündnis“ im Rücken tragen kann.

 

Daher machen wir aus der „Not eine Tugend“ und nutzen es, dass sich viele Leute das Thema „2. Rheinbrücke“ und dem 11.9., 18.00 Uhr mit dem Ort Maximiliansau bereits in den Kalender eingetragen hatten. Ich lade zum bekannten Ort SBK-Parkplatz für 11.9., 18 Uhr alle Interessierten zur Gründungsversammlung des Vereins „Aktionsbündnis für den Bau der 2. Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe“ ein.
Beitreten kann jeder, Beitrittsformulare werden wir vor Ort vorhalten. Für den Zeitraum bis zum 31.12.2018 gilt ein pauschaler Einmalbetrag von 10 €, zahlbar bei Abgabe der Beitrittserklärung. Personen unter 18 Jahren sind weder wahlberechtigt noch wählbar, zahlen aber auch keinen Beitrag.

Über die weitere Terminlage und das Stattfinden weiterer Demos wird dann der Verein befinden.
Auch Logo, Aufkleber und Homepage werde ich an den Verein übertragen, bei dem ich sehr gerne auch Verantwortung übernehmen möchte – es sollten einfach nur mehr Schultern werden.

Und bis wir das gemeinsame Ziel umgesetzt haben, die Fertigstellung der 2. Rheinbrücke, vergehen noch ein paar Jahre. Denn selbst wenn das linksrheinische Planfeststellungsverfahren Anfang 2017 abgeschlossen wird und damit Baureife erlangt wird, stehen noch die klagen und Gerichtsverhandlungen aus sowie die 5-jährige Wartezeit für die Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen für den Purpurreiher. Seriöser Weise kann leider niemand einen Baubeginn vor 2022 versprechen.

Erfreulich ist aber, dass sich scheinbar auch beim 2. großen Anliegen unserer Bürgerbewegung, dem politischen und behördlichen Hinterfragen der nicht geeigneten Sanierungsmethode mit hochfestem Beton und unter tageweiser Vollsperrung, etwas tut.

Ich entschuldige mich bei allen Interessierten und Unterstützern, die doch einfach nur erneut über die Brücke laufen und damit ihren Protest zum Ausdruck bringen wollten, dass das am 11.9. nicht klappen wird, würde mich aber über eine zahlreiche Teilnahme an der Vereinsgründung und viele Mitglieder freuen.

Wie bereits angekündigt findet die ursprünglich für Sonntag, den 10. Juli, angesetzte Demo auf der Rheinbrücke nicht statt!
Zwei Demo-Termine pro Jahr werden problemlos akzeptiert.
Beim Sommertermin hätte es Auflagen gegeben wie Asphaltkühlung, durchgehende Beschattung,Getränkeversorgung inkl. Toiletten....


Vielen Dank an 500 Teilnehmer an der 3. Demo!
Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt! Da es den ganzen Tag über geregnet hat und letzte Schauer noch bis 20 Minuten vor Abmarsch über den Teilnehmern am Sammelort SBK-Kreisel niedergingen, haben offensichtlich viele doch ihr geplante Teilnahme verworfen.
Bitte vormerken: nächste Demo auf der Brücke am 09.10.2016
Motto: "verkaufsoffene Sonntage in Karlsruhe ohne Demo auf der Brücke sind öde."


Ablauf der Demo

Sonntag, 17. April 2016
3. Demo für die 2. Rheinbrücke
Start: SBK-Kreisel Maximilansau um 18.00 Uhr
Ende: unter der B10 an der ausfahrt Karlsruhe-Verkehrsübungsplatz

ab 17.00 Uhr Sperrung der B10-Ein- und Ausfahrt Maximiliansau, Fahrtrichtung Karlsruhe
ab 17.30 Uhr Sperrung der B10 Fahrtrichtung Karlsruhe ab dem Wörther Kreuz, Zwangsableitung auf die B9 Fahrtrichtung Germersheim
17.40 Uhr Joe Schorlé "Rheinbrück", live gesungen (mit Okkulele) am SBK-Kreisel
17.45 Uhr Begrüßung, technische Durchsagen
18.00 Uhr (nach Freigabe durch Polizei) Beginn des Fußmarsches (ca. 1,8 km)

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Helfer, Ordner, Sponsoren, Behördenvertreter, Polizisten, Bauhofmitarbeiter, Straßenwärter!

Zeit für eine sachlich begründete Stellungnahme ist bis zum 2.5.2016 - keine Schnellschüsse, keine reinen plakativen Forderungen!

"Gegenstand der Öffentlichkeitsbeteiligung ist der Entwurf des BVWP 2030 und der dazugehörige Umweltbericht.

Ziel ist die fachliche Überprüfung der im Entwurf des BVWP 2030 getroffenen grundsätzlichen Festlegungen, insbesondere im Hinblick auf die aus dem Gesamtplan resultierenden Auswirkungen auf die Umwelt.

Stellungnahmen ohne Bezug zur Wirkung des Gesamtplans sowie rein wertende Meinungsäußerungen ohne sachliche Begründung werden nicht berücksichtigt.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist ferner kein Abstimmungsverfahren. Es erfolgt daher keine Aufrechnung zwischen unterstützenden und ablehnenden Stellungnahmen. Mehrfacheinsendungen von inhaltsgleichen Sachargumenten werden inhaltlich nur einmal berücksichtigt.

Es ist zudem nicht Ziel der Öffentlichkeitsbeteiligung, jedes Einzelprojekt im Detail zu diskutieren. Diese fachliche Auseinandersetzung ist Aufgabe der nachgelagerten eigenständigen Planungsverfahren, wie z.B. des Planfeststellungsverfahrens."

Laut Handelsblatt vom 08.03.2016 wird das Projekt "2. Rheinbrücke" zwischen Wörth und Karlsruhe auch im neuen Bundesverkehrswegeplan im "Vordringlichen Bedarf" stehen. Es kann also gebaut werden, sobald Baureife besteht, wozu zunächst die beiden Bundesländer die Planfeststellungsbeschlüsse fassen müssen.

Rheinbrücke / 2. Rheinbrücke im Fokus der Bürgermeisterwahl Wörth am Rhein - Fragen / Antworten an die Kandidaten

 

Fragen und Antworten der Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Wörth am Rhein am 13. März 2016
Die Reihenfolge der angegebenen Antworten ergibt sich aus der alphabetischen Reihenfolge der Nachnamen und entspricht der Reihenfolge auf dem Stimmzettel:
- Christoph Gröger (Kandidat der CDU)

- Dr. Dennis Nitsche (Kandidat der SPD)

- Bernhard Schweickert (unabhängiger Kandidat)

Frage 1: (persönliche Haltung zur 2. Rheinbrücke)
Wie stehen Sie persönlich zur Situation um die Rheinquerung für verschiedene Verkehrsträger zwischen Wörth und Karlsruhe und insbesondere den geplanten Bau einer 2. Rheinbrücke?


Gröger: Ich halte den Bau der 2. Rheinbrücke für absolut notwendig. Es geht hier nicht um ein Ausweichbauwerk für einen Sanierungszeitraum, auch mit einer sogenannten „Ersatzbrücke“ würde man den inzwischen anfallenden Verkehr nicht bewältigen können.
Die „Nordbrücke“ entzerrt die Verkehrsströme, die ja derzeit zwischen Wörther Kreuz und der Ausfahrt Knielingen auf eine einzige Trasse gezwungen werden, und führt zu einem größeren Verkehrsfluss.
Beide Brücke sollen ja dann 2 Fahrspuren je Richtung haben und jeweils 2 Seitenstreifen, im Bedarfsfall könnte also der Verkehr von 2 Brücken über einen Brücke mit dann drei Spuren je Richtung abgewickelt werden.
Allerdings muss die 2 Brücke in jedem Fall auch Fußgänger- und Fahrradverkehr aufnehmen können.

Dr. Nitsche: Der Bau einer zweiten Rheinbrücke zur Entlastung der bestehenden Brücke sowie zur Sicherstellung der Verbindung zwischen der Südpfalz und Karlsruhe ist aus meiner Sicht unbedingt erforderlich – und längst überfällig. Führen wir uns eines klar vor Augen: Eine Vollsperrung der Rheinbrücke wegen eines schweren Unfalls, eines Schiffsunglücks oder wegen Baumaßnahmen ohne alternative Rheinbrücke wäre für Wörth dramatisch. Erstens, weil unsere Unternehmen zwingend auf den Lieferverkehr angewiesen sind – die gute Verkehrsanbindung war schließlich ein Hauptgrund zum Beispiel für die Ansiedlung des LKW-Werkes. Zweitens, weil zahlreiche Arbeitnehmer diese Verbindung tagtäglich nutzen müssen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Drittens, weil wir in Maximiliansau und Wörth Hauptleidende des drohenden Verkehrschaos sein würden. Und viertens, weil wir bereits heute unter den bestehenden Lärm- und Abgasbelastungen und den Schleichverkehren leiden. Als Bürgermeister werde ich mich nachdrücklich dafür einsetzen, gemeinsam mit den Verantwortlichen in Bund und Land sowie in der Stadt Karlsruhe den verzögerten Fortgang der Planung einer zweiten Rheinbrücke voranzutreiben. Ich bin überzeugt davon, dass man dazu auch mit der Karlsruher Seite sprechen muss, um gemeinsam das Beste für die Bürger beider Schwesterstädte am Rhein zu erreichen. Ich finde es sehr bedauerlich, dass es zwischen dem Wörther Bürgermeister und dem Karlsruher Oberbürgermeister dazu bislang keinen persönlichen Austausch gibt. Für mich wäre es selbstverständlich, mit OB Frank Mentrup eng zusammenzuarbeiten, auch wenn die Positionen klar unterschiedlich sind. Wir haben bereits mehrfach persönlich miteinander gesprochen. Ich halte zudem nichts davon, wenn wir Pfälzer versuchen, uns gegenseitig darin zu überbieten, wer die zweite Rheinbrücke noch wichtiger findet als der andere. Für mich ist das Thema zu bedeutend, um damit im Wahlkampf Klamauk zu betreiben. Ich hätte mich gefreut, wenn das oft beschworene gemeinsame Vorgehen auf Pfälzer Seite nicht im Wahlkampf aufgekündigt worden wäre. Besonders unverständlich wird das, wenn man bedenkt, dass auf pfälzischer Seite alle erforderlichen Schritte nahezu abgearbeitet sind und das Verfahren fast abgeschlossen ist.

Die Schiene als Verkehrsträger bildet die zweite wichtige Säule der Rheinquerung zwischen Wörth und Karlsruhe – und auch da können wir die Anbindung verbessern, insbesondere auch in Nebenzeiten und an den Wochenenden. Allerdings muss uns klar sein, dass die Schiene beispielsweise den Lieferverkehr nicht bedienen kann und damit eine wichtige Funktion der beiden Rheinbrücken nicht erfüllt.

 

Schweickert: Im Gesamtzusammenhang des Lebens , nimmt das Auto als Symbol für individuelle Freiheit, einen hohen oft überhöhten Stellenwert ein mit einem (nicht geringen) Anteil an unserer langfristigen Umweltzerstörung. Von Punkt A nach Punkt B - auch wirtschaftlich - zu kommen ist der Kern. Hier bevorzuge ich den starken Ausbau der öffentlichen Verkehrswege. Nichtsdestoweniger ist kurzfristig der Bau der 2. Rheinbrücke notwendig.


Frage 2: (Auswirkungen der Sanierung der Rheinbrücke Maxau auf Wörth und Maximiliansau) Aktueller Stand ist, dass die Sanierung der bestehenden Brücke erfolgen muss bevor die 2. Brücke als Ausweichmöglichkeit fertiggestellt sein wird. Dazu wird es bei der geplanten Anwendung einer Sanierungsmethode mit hochfestem Beton im Jahr 2018 an 12-16 Wochenenden jeweils Sperrungen von 30 Stunden Dauer geben müssen - von Samstagmorgen bis Sonntagnachmittag ist dann die Rheinbrücke Maxau in beiden Fahrtrichtungen und für Fußgänger und Radfahrer gesperrt, lediglich die Bahnbrücke ist nutzbar.
Welche Auswirkungen erwarten sie von diesen Sperrungen für Wörth und Maximiliansau? Was kann die Stadt für berufstätige Wochenendpendler und für das Gewerbe tun?


Gröger: Ich habe gelesen, dass diese Methode angewendet werden soll und erfahren, dass es wohl große Einigkeit gibt. Dass dabei in einem normalen Bauablauf tatsächlich über 4 Monate eine Komplettsperrung an jedem Wochenende in Kauf genommen werden soll, halte ich für eine Katastrophe.
Wer am Wochenende über die Brücke muss, um auf der anderen Rheinseite zu arbeiten, der braucht eine zuverlässige Verbindung mit der Stadtbahn und entsprechende Anschlüsse. Es braucht da ganz gewiss eine Taktverdichtung und Zubringerfahrten.
Wenn man sieht, was an einem normalen Samstag im Maximiliancenter los ist, der weiß, wie sehr der Handel dort unter dieser Sperrung leiden wird.
Einen Sommer lang werden auch die Wochenendausflügler aus dem Badischen ausbleiben, egal ob in unserer Stadt oder im Pfälzerwald. Und wenn man sich erst einmal andere Ziele gesucht hat, wird die Rückkehr schwer.
Genau wie Taktverdichtung bei der Stadtbahn sehe ich hier ein zusätzliches Fährangebot in Maximiliansau, finanziert von den Stellen, die die Alternativlosigkeit zu verantworten haben.

 

Dr. Nitsche: Die bereits absehbare Vollsperrung an Wochenenden halte ich für eine ausgewachsene Katastrophe. Sie wird das Zusammenleben in der Region deutlich beeinträchtigen – und erheblichen wirtschaftlichen Schaden mit sich bringen. Wenn die Menschen beiderseits des Rheins an so vielen Wochenenden nicht mehr in die Schwesterstadt gelangen können, um Einzukaufen, Kultur und Feste zu genießen, die Gastronomie oder andere Freizeitangebote zu nutzen, oder um Familie, Freunde und Bekannte zu treffen, dann ist das eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Ich sehe auch die Gefahr, dass sich langfristige Effekte erhalten und auch nach einer Freigabe der Brücke die Lage nicht mehr auf das vorherige Niveau reguliert. Die Entfremdung zwischen Pfälzern und Badenern würde wachsen, wo wir doch gemeinsam an der Entwicklung unserer Region arbeiten sollten. Zudem bin ich skeptisch, ob die Sperrungen tatsächlich den werktäglichen Berufsverkehr nicht betreffen werden – Baustellen haben es leider an sich, dass sie unangenehme Überraschungen bergen. Und dann kann die Situation schnell dramatisch werden – und ein Vielfaches schlimmer im Vergleich zur Schiersteiner Brücke.

Eine Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs auf der Schiene kann während der Bauzeit aus meiner Sicht nur eine begrenzte Entlastung bringen – insbesondere, weil die Kapazität innerhalb Karlsruhes durch die anhaltenden Baumaßnahmen ebenfalls begrenzt ist. Persönlich sehe ich es zudem kritisch, diese Sanierungsarbeiten separat durchzuführen, weil bereits klar ist, dass die Sanierung der Vorlandbrücke und des Wörther Troges ebenfalls eine Vollsperrung erfordern werden. Man sollte dann die Zeiten der Vollsperrung so intelligent wählen, dass alle Arbeiten während einer – möglichst kurzen! – Vollsperrung durchgeführt werden und nicht dreimal hintereinander. Meiner Meinung nach wäre es am besten, wenn alle Maßnahmen, die eine Vollsperrung erfordern, dann durchgeführt werden könnten, wenn die zweite Brücke bereits steht.

 

Schweickert: Die Auswirkungen werden chaotisch sein. Die Stadt kann mit dem KVV über kostenfreie/günstige Tickets für diese Zeiten verhandeln. Für das Gewerbe prüfen, ob eine Fährverbindung an der ehemaligen Pontonbrücke in Maximiliansau, 400 m südlich der Rheinbrücke – vorübergehend – eingerichtet werden kann. Nicht wegen der tatsächlichen Unterstützung – sondern vor allem wegen der hohen Symbolkraft bundesweit!

 

Frage 3: (Baustellenverkehr und Belastungen durch die Nordbrücke)

Wenn die 2. Brücke in der geplanten Nordvariante zwischen Daimler-Werk und Landeshafen gebaut wird, wird es auch viel Baustellenverkehr geben, der Bereich nördlich des LKW-Werks zwischen B9 und dem Rhein wird sich verändern.
Welche Belastungen und Auswirkungen für Wörth und das besagte Gebiet erwarten Sie während der Bauzeit und danach?

 

Gröger: Ich erinnere mich gut an die Baustelle zur Bahnübergangsbeseitigung in der Ottstraße. Da hat sich viel verändert, was da an Erde bewegt wurde. Die Baustellensituation wurde gut gemeistert und heute fällt es schon schwer, sich an den vorigen Zustand zu erinnern.
Durch die Anbindung der neuen Trasse an die B9 und das Industriegebiet auf dem ehemaligen Raffineriegelände, das heute gegenüber dem Jahr 2000 auch nicht wiederzuerkennen ist, werden sich die Belastungen für Wörth in Grenzen halten. Ganz im Gegenteil wird mit Verkehrsfreigabe der 2. Rheinbrücke für Wörth eine spürbare Entlastung eintreten, für die lärmgeplagten Anwohner nahe der B9 genauso wie für alle, die unter dem heutigen Stauumfahrungsverkehr leiden.

Dr. Nitsche: Ich setze mich bereits seit mehreren Jahren für die Verbesserung des Lärmschutzes für die Anwohner von A65/B10/B9 in Wörth und Maximiliansau ein, unter anderem in einer Bürgerinitiative. Leider hat die Stadtspitze in Wörth sich in der Frage des Lärmschutzes in der Vergangenheit eher ablehnend gezeigt und noch nicht bewegt – es wird höchste Zeit, für ein Umdenken und vorausschauende Weitsicht. Insofern wäre es meine persönliche Wunschvorstellung, dass es uns gelingt, einen wirksamen Lärmschutz zu schaffen, bevor der zusätzliche Baustellenverkehr eintritt. Hierzu müssen frühzeitig Gespräche mit den Baulastträgern geführt werden, dafür ist es höchste Zeit! Zudem müssen wir mit den beteiligten Bauunternehmen dafür sorgen, dass gerade der schon heute schwer belastete Altort von Wörth nicht zur Baustraße wird – das wäre für Anwohner und Gewerbetreibende gleichermaßen ein Alptraum. Klar ist auch, dass der Brückenbau viel Landschaft zumindest in Mitleidenschaft ziehen wird. Wir müssen daher nach Abschluss der Arbeiten dafür sorgen, dass rund um den Altrhein eine bestmögliche Renaturierung erfolgt. Hierbei halte ich es für wichtig, dass die Expertise der Vereine mit einbezogen wird – denn die kennen das Areal am besten.

 

Schweickert: Während der Bauzeit sehr starke Belastungen natürlich. Die Regeneration, Modellierung oder Wiederherstellung danach muss langfristig und nachhaltig sinnvoll für die Wörther Bürger geplant werden.


Frage 4: (Risiko Totalausfall der Rheinquerung)
Noch wird nicht saniert, noch wird nicht gebaut.
Und plötzlich kann alles ganz schnell gehen. Stichwort „Schiersteiner Brücke“.
Was würde eine plötzliche Komplettsperrung der Brücke für mehrere Wochen oder gar Monate für die Stadt Wörth, die ansässige Industrie, das Gewerbe und nicht zuletzt die Menschen bedeuten?
Wer ist für den „Plan B“ verantwortlich: Bund, Land, Kreis, Kommune?


Gröger: Ich hoffe, dass aus den Vorkommnissen an der Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden die richtigen Schlüsse gezogen werden konnten. Rheinabwärts hat die Schiersteiner Brücke ja keinen unmittelbaren Nachbarn, aber zwei Straßenbrücken sind rheinaufwärts in der Nähe. Bei uns würde eine wochenlange Komplettsperrung noch viel schlimmer.
Den „Plan B“ sollten alle haben. Verantwortlich kann da aber nur der Bund sein, denn das Hin- und Hergeschiebe der Verantwortung zwischen den Ländern erleben wir ja derzeit bei den Planungen zur 2. Rheinbrücke laufend. Und mir geht es da wie vielen betroffenen Pendlern: ich kann es nicht mehr hören und lesen, woran es jetzt schon wieder hängt.

Dr. Nitsche: Man soll den Teufel bekanntlich nicht an die Wand malen und ich bin überzeugt davon, dass die für die Brückensanierung verantwortlichen Personen und Behörden mit größter Behutsamkeit und Sorgfalt vorgehen werden, damit eine dauerhafte Vollsperrung gerade nicht eintritt. Da diese Frage für die werktätigen Berufspendler, aber auch die Unternehmen von existenzieller Bedeutung ist, werde ich als Bürgermeister die Sanierungsplanungen und die Durchführung intensiv begleiten, damit unsere Perspektive vor Ort angemessen berücksichtigt wird. Einen spontanen Plan B, der tatsächlich diesen Namen verdienen würde, weil er den gescheiterten Plan A vollständig ersetzen könnte, wird es bei dieser Sanierung nicht geben können. Es ist utopisch von einem Tag auf den anderen Notmaßnahmen wie zum Beispiel eine Pontonbrücke oder Ähnliches bauen zu können, allenfalls eine gewisse Verdichtung des Schienennahverkehrs ist vorstellbar. Bei einer längeren Vollsperrung mache ich mir große Sorgen um den Wirtschaftsstandort Wörth. Arbeitsplätze lassen sich heutzutage leider allzu schnell verlagern. Da dürfen wir keinerlei Risiko eingehen. Aus meiner Sicht ist die beste Gewähr für eine Vermeidung jeglicher Horrorszenarien eine offene und ehrliche, konstruktive Zusammenarbeit von Bund, beiden Ländern und den anliegenden Kommunen Karlsruhe und Wörth.

 

Schweickert: „Schiersteiner Brücke“ = Chaos hoch 3! „Plan B“ müsste bereits jetzt in den Schubladen der Kreisverwaltung und im Wörther Rathaus vorliegen. Wäre interessant da nachzufragen!


Frage 5: (Verbesserung der aktuellen Situation für die Anwohner)
Schluss mit der Schwarzmalerei.
Auch die aktuelle Situation ist an vielen Tagen unerträglich. Betrachtet man die Baustellenvorschau auf Karlsruher Seite (www.vmz.karlsruhe.de), wird es von Ende Mai 2016 bis Ende November 2016 wieder den täglichen Verkehrskollaps zwischen 6 und 9.30 Uhr geben. Nicht nur auf der Brücke und rund ums Wörther Kreuz, sondern auch in Wörth und in Maximiliansau.
Was kann die Stadt, was kann die städtische Verwaltung leisten, um die Situation für die Anwohner erträglicher zu gestalten?


Gröger: Es gibt in Wörth am Bahnhof ein kostenloses Parkhaus, auch an anderen Stellen in Wörth gibt es kostenfreie Stellflächen für PKW mit einem nahen Zugang zum ÖPNV. Die Stadt Wörth hat sich auch bei der Stadtbahn finanziell stark engagiert. Viele Pendler nutzen das Auto trotz häufigem Stau, weil die Stadtbahn noch viel zu oft viel zu unzuverlässig ist.
Die schuldenfreie Situation unserer Kommune haben wir der starken Industrie vor Ort zu verdanken, Wörth ist nicht nur eine Stadt mit rund 18.000 Einwohnern und auf dem Dorschberg Schulstandort für über 3.000 Schüler, sondern auch Arbeitsort für tausende von Menschen – und das größte LKW-Werk der Welt lebt nun einmal von fahrenden LKW.
Den zur Verfügung stehenden Verkehrsraum zeitlich gestaffelt besser aufzuteilen, ist sicher eine große Herausforderung, aber machbar.

Die Anwohner müssen wir besser schützen. Ein temporäres Durchfahrtsverbot an den Straßen für die wir zuständig sind sollten wir direkt angehen. Für die übergeordneten Straßen muss nochmals dem LBM die problematischen Sachlage hier vor Ort klargemacht und ein Durchfahrtsverbot gefordert werden. Die Überwachung des fließenden Verkehrs ist dann aber wieder Sache der Polizei.
Allerdings haben verhängte Durchfahrtsverbote den Vorteil, dass sie von modernen Navigationssystemen erkannt werden und dem Fahrer beim Rückstau auf der A65 den Weg über die Ausfahrt Dorschberg, Hanns-Martin-Schleyer-Straße, Maximilianstraße, Eisenbahnstraße, Kunzendorfer Straße gar nicht erst anzeigen.

 

Dr. Nitsche: Viele Ideen stehen bereits im Raum – beispielsweise hatten die Anwohner der Hanns-Martin-Schleyer-Straße nun schon Anfang 2014 Transparente aufgehängt, auf denen sie ein Verbot des Durchgangsschwerlastverkehrs fordern (Anlieger frei). Das wäre ein erster Schritt für mich. Für den Altort Wörth, Wörth Dorschberg und Maximiliansau müssen wir uns mehr einfallen lassen, als in der Vergangenheit. Nur ein Schild mit einem Verbot des Durchgangsverkehrs zu bestimmten Uhrzeiten wie in Maximiliansau bringt wenig. Hier gibt es kreative Lösungen, über die wir nachdenken sollten – es gibt Städte, die eine Zufahrtbeschränkung täglich kontrollieren, und wieder andere sperren die Durchfahrtstraßen ganz für den Durchgangsverkehr, oder die Polizei leitet weiträumig um. Persönlich finde ich es sehr schade, dass das Problem bislang nicht erfolgreich angepackt wurde. Die Aussage, als Industriestandort müsse man das eben erdulden, empfinde ich als ziemlich dreist.

Persönlich vermisse ich bei allen Fragen die positive Perspektive: Die zweite Rheinbrücke wird dazu beitragen, dass weniger Verkehr direkt an Wörth vorbei fließt (insbesondere auf der B9) und dass der Verkehr auf der A65/B10 nicht mehr so leicht ins Stocken gerät. Das heißt weniger Abgase, weniger Feinstaub, weniger Lärm. Insofern bin ich sehr optimistisch, dass unsere Ortsteile Wörth und Maximiliansau eine gute Zukunft haben und es sich in Zukunft noch besser wird leben lassen in unserer Stadt. Die bevorstehende Durststrecke werden wir am besten meistern, wenn wir kreativ dort anpacken, wo wir Einfluss haben, und wenn wir uns da selbst helfen, wo wir in Verantwortung stehen, und vor allem: wenn wir zusammenhalten in der Stadt Wörth.

 

 

Schweickert: Am Eingang Maximiliansau/Kreisel Globus eine Schranke (halbseitig) installieren, ebenso Eingang von Hagenbach (Bahnübergang)  oder eine permanente Prüfsituation herstellen (Personal/Ressourcenkosten). Das erstere nur mit 4 Wochen Ausnahmegenehmigung, dann hat sich das erledigt. Wer danach durchfährt, sollte ein besonders hohes Bußgeld erhalten.


Die Zukunft der Mobilität für Karlsruhe - Mobilität auch in Zukunft sicherstellen

Die Bewahrer der Knoblauchkröte haben ja recht:
einzig die 2. Brücke löst die Karlsruher Verkehrsprobleme kaum.

Daher hier - extra in grüner Farbe - die notwendigen Erweiterungen.

Das "Ölkreuz" sollte endlich auch ein Kreuz sein und den Hafen besser erreichbar machen.

Die Verlängerung der Querspange zur B36 bis zur Willy-Brandt-Allee/Linkenheimer Landstraße löst auch in Neureut so manches Durchfahrtsproblem....

So, liebe Freunde!

Die Petition zum Bau der 2. Rheinbrücke ist online und kann auf der Seite www.derbuergerbeauftragte.rlp.de im Bereich "Öffentliche Petitionen" online mitgezeichnet werden.

JEDE natürliche Person kann mitzeichnen, auch unter 18-jährige, auch Menschen anderer Nationalität, auch Personen außerhalb von Rheinland-Pfalz. Jede Person aber nur einmal.

Zeit haben wir bis zum 17.12.2015.

Auf der Webseite befindet sich im Downloadbereich ein pdf-Dokument, das als "Offline-Formular" fungiert. Dort könnt Ihr Menschen ohne Online-Zugang mitzeichnen lassen und dann dieses Formular an mich weiterleiten oder selbst die Daten eingeben (danach trotzdem bitte das Formular weiterleiten!).

Ihr könnt dabei alle als Multiplikatoren helfen und mitwirken!

Vielen Dank!

Steffen Weiß


Aktionsbündnis für den Bau der       2. Rheinbrücke Wörth - Karlsruhe

Das "Aktionsbündnis für den Bau der 2. Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe" ist eine Replik auf das wenig wahrnehmbare Aktionsbündnis gegen die 2. Rheinbrücke.
Wir sind weder ein Verein, noch haben wir sonst eine Satzung oder Geschäftsordnung. Wir leben von der "Aktion" - und da ist es manchmal eben notwendig, einfach ein Logo zu erstellen, Aufkleber zu ordern, eine Demo anzumelden.... in der Regel geschieht das in meinem Namen (Anmeldung der Demo, Registrierung Logo, Verantwortlichkeit Webseite usw.) und häufig auf alleinige Entscheidung.
Wir sind überparteilich, ohne dass "aktiv verheimlicht" wird, wer bei welchem politischen Lager zu verorten ist, wenn er denn zu verorten ist.
Dass hier bisher ein einziges Schreiben einer politisch prominenten Unterstützerin veröffentlicht ist, ist schlicht der Tatsache geschuldet, dass es nur dieses eine Schreiben gibt.
Aus Gründen des "politischen Proporzes" deswegen auf die Veröffentlichung zu verzichten, halte ich für falsch.

Vielen Dank!
Steffen Weiß

Gegenseitige Vorwürfe schaden nur

Steffen Weiß, Initiator der beiden Rheinbrücken-Demos und Kopf des "Aktionsbündnisses zum Bau der 2. Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe" fordert alle in die beiden Planfeststellungsverfahren involvierten Stellen und deren Vertreter auf, gegenseitige Schuldzuweisungen zu unterlassen und sich stattdessen mit aller Kraft dem zügigen Abschluss der bereits seit 2011 laufenden Planfeststellungsverfahren zu widmen.


'Weiß: "Die offensichtlich vorhandene "Sprachlosigkeit" zwischen den Beteiligten in den Landesregierungen und Behörden dürfte die Verzögerungen zu einem guten Teil erklären, aber keinesfalls rechtfertigen.
Uns Pendlern ist es auch egal, an welchem Tag welche Unterlagen wo zugestellt wurden. Es gab einen eigens erfundenen "Faktencheck" und eine länderübergreifende Arbeitsgruppe - faktisch spür- und greifbar ist aber bis heute nur der tägliche Stillstand.
Wenn auch die erklärten Gegner der 2. Rheinbrücke, in Person der Grünen-Politiker Salomon (MdL) und Lisbach (Landtagskandidatin), ein rechtssicheres Verfahren anstreben, so ist für den normalen Bürger schlicht nicht nachzuvollziehen, warum die Planfeststellungsbeschlüsse und der notwendige gemeinsame Kabinettsbeschluss der beiden Landesregierungen nicht längst ergangen sind. Die Klagen könnten längst eingereicht und die gerichtliche Klärung begonnen sein. Wir brauchen einfach mehr Mut, auch mal etwas zu entscheiden!"

(Pressemeldung zu den aktuellen Diskussionen und gegenseitigen Vorwürfen.)

Lieber Mario Barth,
liebes Recherche-Team,

https://upload.wikimedia.org/…/Gisela_Splett_8462.JPG/220px…

diese Frau auf dem Foto ist Politikerin, sie ist bei den Grünen, lebt in Karlsruhe und ist derzeit Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg.

Karlsruhe erlebt inzwischen täglich einen Verkehrskollaps.

Gebaut wird ein Stadtbahntunnel in der Innenstadt, seit rund 5 Jahren, die Baukosten für das Gesamtprojekt haben sich auf rund 900 Mio. € verdoppelt.

http://www.ka-news.de/…/Mehr-Zeit-fuer-Kombiloesung-Zuschue…

Doch eigentlich fehlt in Karlsruhe eine Straßenverbindung, die nördlich der Innenstadt Verkehr aufnehmen kann. Dazu wird seit Jahrzehnten um eine "Nordtangente" gestritten, deren Verlauf in folgendem Link erkennbar ist:

http://www.ka-news.de/…/Nordtangente-Karlsruhe-Kommt-jetzt-…

Umsetzbar ist diese Planung nicht aufgrund von Widerständen aus Karlsruhe, nicht von Mehrheiten! Sondern von grünen Minderheiten, Bürgervereinen, Studenten etc. Beim Bau der Südtangente wurde den Anwohnern versprochen, dass auch eine Nordtangente gebaut wird, um in Karlsruhe, das in Ost-West-Richtung NICHT durch eine Autobahn oder Bundesstraße umfahren werden kann, den VErkehr besser zu verteilen.

Teil der Nordtangente ist dann eine zusätzliche Rheinbrücke nördlich der bestehenden, alten und sanierungsbedürftigen Rheinbrücke aus dem Jahr 1966 (genauso alt wie die Rheinbrücken in Leverkusen und Duisburg, die in den nächsten Jahren abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden müssen), damit der Verkehr von der A5 zur linksrheinischen B9 kommt.

An Karlsruher Stadtteilinteressen scheiterte die Nordtangente immer wieder, bis heute. Aufgrund des Handlungsbedarfes bei der bestehenden Rheinbrücke soll als erster Teil dieser Nordtangente nun die Rheinbrücke gebaut werden, die am planungs- und bauzeitintensivsten ist.

2011 wurden die Planfeststellungsverfahren eingeleitet für die Rheinbrücke, kurz danach war die Landtagswahl in Stuttgart, ins Kabinett von MP Kretschmann wurde neben einem Grünen Verkehrsminister noch als Staatssekretärin mit Ministerrang (Stimmrecht im Kabinett!) Frau Splett aus Karlsruhe berufen, die sich danach nahezu ausschließlich der Verzögerung und Verhinderung der Nordtangente als Gesamtprojekt und der Rheinbrücke als ersten Teilprojektes verschrieben hat. Kostenintensiv wurden Gutachten erstellt, "Faktenchecks" durchgeführt. Unter anderem drängten die Gegner darauf, dass die Rheinbrückenplanung keine Anbindungsstellen für die Nordtangente haben dürfe. Das Bundesverkehrsministerium übernahm diese Forderung, ließ die Anschlusstellen streichen. Während des seit 4 Jahren ruhenden Planungsverfahrens wurde wiederholt festgestellt, dass die Fortführung der Rheinbrücke bis zur B36 und folgend bis zur A5 feste weitere Planung sei, aber eben nicht in den seit 2011 ruhenden Planfeststellungsunterlagen! Würden diese geändert, musste das Planfeststellungsverfahren von vorne beginnen usw.

Frau Splett weiß, dass die Grünen Chancen auf Machterhalt in BaWü nicht so groß sind, daher wird sie nicht mehr für den nächsten Landtag kandidieren, sondern möchte Mitte 2016 Baubürgermeisterin in Karlsruhe werden, weil sie dann die Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zur 2. Rheinbrücke und zum Einstieg in die Nordtangente führen kann!

Und warum tut Frau Splett das alles??? Aus Menschen- oder Naturliebe?

Nein. Sie wohnt in der B...... Str. XXX in K....(in der Originalmail an Mario Barth angegeben!), nahezu unmittelbar an der Trasse der Nordtangente! Es geht um persönliche Einzelinteressen, die diese Grüne Politikerin über die Interessen einer ganzen Region stellt.

Und Mario Barth hat sich in der letzten Sendung zum naiven Erfüllungsgehilfen Grüner Verhinderungspolitik zur Durchsetzung persönlicher Interessen gemacht!
Bravo!! Die Menschen, die derzeit täglich und mindestens zwischen 6.00 und 9.30 Uhr im Stau an der sanierungsbedürftigen Rheinbrücke stehen, finden genau DAS zum Kotzen!

Und warum wurde nur einseitig recherchiert? Warum?

Am 19.7. und 20.9. diesen Jahres gingen 1.000 bzw. 1.800 Menschen auf die Straße, um auf der gesperrten Rheinbrücke für den Bau der 2. Brücke zu demonstrieren, dazu wurde medial berichtet, mit ein wenig Recherchearbeit wäre das aufgefallen. So wurde der inhaltlich zutreffende Bundesrechnungshofbericht wiedergekäut, der natürlich nur die vorliegenden Planunterlagen prüfen kann, aber nicht die Situation vor Ort!!!
Ich dachte, dass die Sendung einen journalistischen Anspruch hat!

Mit freundlichen Grüßen

 

Steffen Weiß
Aktionsbündnis für den Bau der 2. Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe


Wir gehen nicht nur einen Schritt weiter... Am 20. September um 18 Uhr beginnt die "2. Rheinbrücken-Demo"

Aktuelle Meldung zur anstehenden Sanierung und den Verweisen auf die Erfahrungen in den Niederlanden:

Frau Staatssekretärin Splett von den Grünen, die Fraktionsvorsitzende Lisbach von den Grünen und Herr Oberbürgermeister Mentrup (SPD) wollen die Rheinbrücke Maxau mit einem Verfahren mit "hochfestem Beton" sanieren - danach soll die alte Brücke, deren technische Lebenserwartung 2015 endet, "weitere 50 Jahre zur Verfügung stehen". Dieses Verfahren wurde bei einer Bahnbrücke in Beimerstetten bei Ulm angewendet, nicht als Referenzobjekt, sondern als Pilotprojekt, um das Verfahren zu testen.
Als Referenzprojekte dienen 4 Brücken in den Niederlanden. Die zuständige niederländische Behörde sei mit dem Verfahren hochzufrieden, so die zuständigen Verkehrsministerien in Stuttgart und Mainz.

Die "Scharbergbrug" wird derzeit (immer) noch saniert. Eben nicht nur die Fahrbahnplatte, sondern auch die Konstruktion, eine "Balkenbrücke".

Die "Moerdijkbrug": 2005 wurde die eine Fahrbahn saniert mit diesem Verfahren, 2006 sollte die andere Fahrbahn saniert werden. Die Probleme mit der ersten Fahrbahn waren im Folgejahr so groß, dass die gesamte Sanierung bis 2008 (!!) dauerte.

Die "Hagesteinbrug" wurde 2006 saniert, in nur 6 Wochen, ist konstruktiv als "Balkenbrücke" mit kürzeren Spannweiten aber nicht wirklich vergleichbar. Die Hagesteinbrug (Lekbrug bij Hagestein) hat in unmittelbarer Nähe eine Alternative, ist allerdings mit 90.000 Fzg pro Tag stark belastet. Daher plant die Behörde in den Niederlanden einen Ausbau bzw. eine zusätzliche Brücke.

Die allererste, nach dem "neuartigen Verfahren" (Zitat: Lisbach, Grüne) sanierte Brücke, ist die "Calandbrug", die bereits 2003/2004 so saniert wurde, weswegen Frau Lisbach dieses "neuartige Verfahren" auch als "bewährtes Verfahren" bezeichnet.

Über die Calandbrug verlief bis 2004 die Autobahn N14, da es sich um eine "Hebebrücke" handelt, unter der hindurch große Ozeantanker den Hafen von Rotterdam ins offene Meer verlassen, war das für eine Autobahn auch eher ungeschickt. Es wurde also eine Autobahn gebaut, dann saniert! Die NL-Behörde sagt aber jetzt (2015!), dass die Calandbrug 2020 das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben wird. Um diese weiter zu entlasten, soll jetzt eine zusätzliche Querung des Caland-Kanals, die "Themsweegtracée" realisiert werden.

Die niederländische Behörde heißt übrigens "Rijkswaterstraat" ("Reichswasserstraße") - in den Niederlanden steht die Wasserstraße im Vordergrund und die übrigen Verkehrsträger müssen über oder unter diesen Wasserstraßen irgendwie drüber oder drunter durch.

Auf der Startseite (auch in Englisch verfügbar) findet sich groß das Motto, das Credo, der Auftrag der Behörde, der sich aus der "Dutch Mobility Policy" ableitet. Wenn Frau Lisbach, Frau Splett und Herr Mentrup der Meinung sind, dass wir uns an den Niederlanden orientieren sollen, dann kann ich mich dem nur anschließen!

"The Dutch mobility policy serves 2 goals: reliable journey times and better accessibility. By 2020, motorists travelling in the rush hour must be able to arrive punctually 95%of the time, despite increased mobility and unexpected congestion. The Dutch economy relies heavily on transport and logistics, the main economic centres must remain accessible."

Quelle: https://www.rijkswaterstaat.nl/English/highways/index.aspx

Übersetzung: "Die niederländische Mobilitätspolitik verfolgt 2 Ziele: zuverlässige Fahrzeiten und bessere Erreichbarkeit. Bis zum Jahr 2020 sollen Autofahrer während der Hauptverkehrszeit in der Lage sein, mit einer 95%igen Pünktlichkeit, trotz erhöhter Mobilität und unerwartete Staus. Die niederländische Wirtschaft stützt sich stark auf Transport und Logistik und die Erreichbarkeit der wichtigsten Wirtschaftszentren."

 

Stellungnahme / Pressemitteilung

 

Rheinbrücke: „Nach der Demo ist vor der Demo“

Der große Zuspruch bestätigt die Notwendigkeit dieser „aktiven Bürgerbeteiligung“

In den nächsten Jahren steht der überlasteten Rheinbrückentrasse zwischen Wörther Kreuz und Karlsruhe-Rheinhafen ein nicht enden wollender Sanierungsmarathon bevor, der auf Teilabschnitten gar nicht und auf machen Abschnitten nur durch Ortslagen umfahren werden kann. Daher sehe ich als Initiator nach der Rheinbrücken-Demo vom 19.07.2015 gute Gründe für eine Wiederholung.

Von West nach Ost kann man leicht aufzählen, was alles in den nächsten Jahren ansteht, eigentlich schon überfällig ist: den im Grundwasser schwimmenden „Wörther Trog“ unter der Bahnstrecke Wörth-Lauterbourg, die Vorlandbrücke auf rheinland-pfälzischer Seite, die Rheinbrücke selbst, das Anschlussbauwerk auf Karlsruher Seite, die Albbrücke kurz hinter der Ausfahrt Knielingen.

Dabei halte ich mich nicht an errechnete Bauzeiten, sondern gehe von Pendler- und Nutzererfahrungswerten aus und nehme dabei die Wintermonate aus. Je 1 Jahr für jede Fahrbahnseite im „Wörther Trog“, ebenso bei der Vorlandbrücke, macht schon mal 4 Jahre Baustellenfrust, für alle Pendler, insbesondere aber auch für die Maximiliansauer, die teilweise keine Zu-/Abfahrt zur B10 haben werden.

Das Anschlussbauwerk auf Karlsruher Seite dürfte in einem Sommer saniert sein, während die Albbrücke, die ja auch die Rheinbrückenstraße nach Knielingen und die Stadtbahngleise überquert vermutlich auch 2 Jahre in Anspruch nehmen wird – mit viel Zusatzverkehr für Knielingen.

Bei der Generalsanierung der Rheinbrücke bleibe ich bei meiner Kritik an der Intransparenz zum Pilotprojekt in Beimerstetten, wo die Verantwortlichen im Stuttgarter Ministerium eine vergleichbare Brücke gefunden haben wollten.Man muss kein Baufachmann oder Bauphysiker sein, aber eine 6,5-cm-Schicht aus hochfestem Beton auf einer Brücke mit dieser Spannweite und diesen Ausmaßen? Bei dieser Bewegung unter Fahrzeugbelastung oder Wind? Das kann nicht funktionieren, ganz zu schweigen vom finalen 8mm-Dünnschichtbelag.

Und dass es in Beimerstetten Mitte 2014 nicht mit den geplanten zweimal 14 Tagen halbseitiger Sperrung getan war, sondern einer mehrmonatigen Vollsperrung und eines Schutzzeltes über dem Bauwerk bedurfte, das muss man sich bisher auch im Internet zusammensuchen. Zusätzlich weise ich darauf hin, dass es im Mai 2015 bereits „Nacharbeiten“ an dieser 40m x 9 m-Brücke in der Nähe von Ulm geben musste. Daher wird die Generalsanierung der Rheinbrücke Maxau insgesamt 2-3 Jahre Beeinträchtigungen bringen, die Sanierung nach dem Verfahren mit „hochfestem Beton“ eine mindestens mehrwöchige Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen bedeuten!

Im Zuge der Vorbereitung der Demo am 19.7. sowie im Nachgang wurde ich von vielen Menschen kontaktiert, darunter auch einige mit teilweise sehr konkreten Plänen oder Vorstellungen für kleinere Brücken im Norden und Süden oder eine Tunnellösung. Hauptproblem beispielsweise der Tunnellösung ist, dass sie die Trasse der bisherigen Rheinbrücke nutzen soll, im „Wörther Trog“ also wohl in der Erde verschwinden würde - für die Anwohner sicher ein reizvoller Gedanke. Aber wo soll so lange der Verkehr geführt werden?

Immer wieder habe ich bei diesen Kontakten auch den Hinweis auf den „Faktencheck“ und Simulationen, Berechnungen, den Planungsstand, das laufende Planfeststellungsverfahren etc. erhalten.

Ja, ich gebe gerne zu, dass die aktuell vorliegende Planung nicht die beste Lösung ist, dafür ist die Verknüpfung der Trasse mit dem Ölkreuz im Plan einfach zu wenig leistungsfähig.

Einig sind sich Gegner wie Befürworter der vorliegenden Planung doch darin, dass es ohne die Anbindung an die B36 eine unvollständige und nicht sinnvolle Lösung ist. Genau das – und nichts anderes – hatte auch der Bundesrechnungshof bescheinigt.

Ich fordere daher die zuständigen Behörden auf, die beiden Planfeststellungsverfahren endlich zum Abschluss zu bringen, und bald mit dem Bau der Zweiten Rheinbrücke zu beginnen:
Auch wenn es vielleicht bessere Lösungen gibt, ist keine davon auch nur annähernd am Zustand der Baureife – da haben die Gegner dieser Planung einfach  nichts Greifbares anzubieten.

Mit Planungssicherheit bei der 2. Rheinbrücke könne man auch den zuvor skizzierten „Sanierungsmarathon“ vermeiden.

Ein grober Ablaufplan könnte so aussehen:
1. Zweite Rheinbrücke bauen, die nach ihrer Fertigstellung zunächst alleine den bisherigen Verkehr aufnimmt. Integration von (überdachtem) Fuß- und Radweg und einem zusätzlichen Doppelgleis.

2. Parallel dazu die Anbindung zur B36 nördlich von Knielingen (Nordumfahrung Knielingen) planen und schnellstmöglich bauen.

3. Nach Inbetriebnahme der 2. Brücke wird die erste abgerissen, um an dieser Stelle eine neue Brücke mit getrennten Baukörpern pro Fahrtrichtung zu bauen.
4. Parallel zum Neubau der Brücke Maxau werden Wörther Trog, Vorlandbrücke und auf Karlsruher Seite das Anschlussbauwerk sowie die Albbrücke saniert, um die Belastung der Trasse zeitlich zu beschränken.

So könnten im besten Fall ab 2022 zwei leistungsfähige Trassen im Parallelbetrieb zur Verfügung stehen, als Kernstücke mit je 2 Fahrspuren pro Fahrtrichtung plus Standstreifen ausgestattete Brücken. Kostenseitig dürfte dieses Gesamtprojekt bei etwa 250-300 Millionen Euro landen und damit deutlich günstiger sein als etwa die Karlsruher Kombilösung.


Die Alternative dazu ist der „Sanierungsmarathon“, an dessen Ende – das nicht vor 2023 zu erwarten ist - ein kapitaler volkswirtschaftlicher Schaden stehen dürfte und eine lediglich instandgesetzte, aber in der Leistungsfähigkeit unverändert zu gering dimensionierte Rheinquerungssituation in der dann vermutlich „ehemaligen Technologieregion“. Und kostenseitig wird es am Ende nicht günstiger ausfallen als die Umsetzung des beschriebenen Ablaufplans.

Alle Kritiker und Gegner der 2. Rheinbrücke müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, wenig bis gar nichts zur zielorientierten Lösung der Problematik beigetragen zu haben. Immer neue Verzögerungen und Gedankenspiele haben die Situation der betroffenen Menschen in keiner Weise verbessert oder wenigstens respektiert, denn sie waren nur auf die Verhinderung der vorliegenden Planung ausgerichtet. Im Pilotprojekt Beimerstetten ist letztlich auch die Verkehrspolitik der in Karlsruhe lebenden Staatssekretärin Splett (Grüne) grandios gescheitert. Eine besondere Dimension erreicht „Grüne Politik“ in und für Karlsruhe, wenn die Fraktion im Karlsruher Gemeinderat das Versammlungsrecht FÜR ein Verkehrsinfrastrukturprojekt in Frage stellt und im einstündigen „Fahrverbot“, das ausschließlich den motorisierten Individualverkehr trifft – bei gleichzeitiger Ausweitung der Fußgängerkapazitäten und Nichtbeeinträchtigung des ÖPNV – eine „wenig kreative und stillose“ Handlungsweise ausmachen wollen. Dass erschüttert die Glaubwürdigkeit dieser Partei einmal mehr in ihren Grundfesten.

Blamabel wird es, wenn sich die Piratenpartei Karlsruhe ebenfalls gegen Grundrechte und eigene Grundsätze stellt und gleichzeitig in schonungslos offenbarter Ahnungslosigkeit der Thematik behauptet, die vorliegende Planung würde die 2. Rheinbrücke auf den „Knielinger Pförtner“ führen.

So nimmt man sich selbst aus der ernsthaften Diskussion.

Der „Knielinger Pförtner“ ist bis heute ein Mahnmal für diese Verhinderungs- und Vertröstungspolitik: durch die Sanierung der Rheinbrückenstraße in Knielingen in den kommenden beiden Wochen hätte sich eine temporäre Pförtneraufhebung geradezu angeboten, aber allen Beteiligten dürfte klar sein, dass diese Maßnahme – die Aufhebung des Knielinger Pförtners - den Stau nur um 4km ostwärts verschiebt, hinein nach Karlsruhe und das bisherige „Pfälzer Problem“ dann ein erkennbares Karlsruher Problem darstellen würde.

Am 20. September werden folgerichtig Pendler und ihre Familien, Anwohner und Gewerbetreibende, Menschen von beiden Rheinseiten erneut gemeinsam über die Fahrbahn der Brücke laufen und sich für den baldigen Baubeginn der Zweiten Rheinbrücke einsetzen.

Nach bisherigen Rückmeldungen erwarte ich deutlich mehr Menschen, die das „Aktionsbündnis für den Bau der 2. Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe“ unterstützen.

 

Wörth am Rhein, 29.07.2015

Steffen Weiß
„Aktionsbündnis für den Bau der 2. Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe“

Am 20.9. findet in Karlsruhe der Baden-Marathon statt - von 9-15 Uhr. Es gibt KEINE zeitliche Überschneidung.
Am 20.9. ist dieses Mal in Wörth verkaufsoffener Sonntag von 13-18 Uhr sowie Kerwe in Altwörth. Die Veranstaltungen lassen sich hervorragend kombinieren!
Etwa mit einem Demo-Abschluss-Bier auf der Kerwe!!

Download
SWR Landesschau RP 19.07.2015 (erste Demo)
798146.m.mp4
MP3 Audio Datei 61.8 MB

ERSTE UND Zweite Rheinbrücke - FAKTEN

Die Zweite Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Technologieregion Karlsruhe, das eigentlich schon längst unter Verkehr sein sollte und sein könnte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinbrücke_Maxau



Zum Planfeststellungsverfahren, das seit 2011 läuft:


http://pfv.lbm-rlp.org/Planfeststellung/Aktuelle-Planfeststellungsverfahren/binarywriterservlet?imgUid=9ec40c41-50c8-0f21-cf06-b00405dd30cc&uBasVariant=11111111-1111-1111-1111-111111111111



Das findet beim in Baden-Württemberg dazu:

 

http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/buergerbeteiligung/rheinquerung/


https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/informieren/projekte-der-landesregierung/beteiligungsprojekte/faktencheck-zur-rheinbruecke/

 

Und der BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz:

 

http://www.bund-mittlerer-oberrhein.de/themen-projekte/verkehr/dritte-rheinbruecke/

 

 

Webcams:

http://verkehr.rlp.de/?lang=10&menu1=50&menu2=&menu3=

 

http://www.svz-bw.de/kamera.html?webcamid=KA101&webcamtitle=B10+Rheinbr%C3%BCcke+Karlsruhe-Maxau+Blickrichtung+Karlsruhe&L=0

 

http://www.webcamgalore.de/webcam/Deutschland/Maxau/10236.html

 

Demonstrationszug am 20.09.2015 - 18.00 Uhr

Für den Bau einer weiteren festen Straßenverbindung marschieren wir wieder über den Rhein und treffen uns dafür am Sonntag, 20. September 2015, wieder bis 18 Uhr auf dem SBK-Parkplatz in Maximiliansau. Gemeinsam geht es mit dem "Aktionsbündnis für den Bau der 2. Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe" zu Fuß über die Fahrbahn der B10 auf die andere Rheinseite.

Wir demonstrieren FÜR eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur - NICHT gegen irgendetwas oder irgendjemanden!
"Wir" sind Pfälzer und Badener und Menschen von allüberall - aus allen Generationen!!!

Als deutliches Signal, dass der Bau einer zweiten festen Strassenverbindung zwischen Wörth und Karlsruhe dringend geboten ist, fanden sich auf den ersten Aufruf am 19.7. 2015 über 1.000 Menschen ein, um gemeinsam auf der Fahrbahn der B10 von Maximiliansau zur Ausfahrt Verkehrsübungsplatz nach Karlsruhe zu laufen. Für rund eine Stunde konnte der motorisierte Individualverkehr nicht in Fahrtrichtung KA über die Brücke. Der Bahnverkehr war nicht beeinträchtigt, ebensowenig der Fuß - und Radweg. Die Fußgängerkapazität war sogar deutlich erhöht. Dennoch nannten es die Grünen Karlsruhe "absurd" und "wenig kreativ" und stellten das Versammlungsrecht ebenso in Frage wie die Kult-Fraktion in Karlsruhe. Der Karlsruher OB Mentrup sprach gar von "öffentlicher Provokation" und forderte in öffentlichem Schlagabtausch vom Initiator eine Absage.
Die Demo fand natürlich statt und war eine beeindruckende Veranstaltung, die bei ihrer Wiederholung sicher mehr beachtet wird und auch Gegendemonstranten erwarten lässt (50-100). Ich werde alles dafür tun, dass die 2. Rheinbrücken-Demo einen ähnlichen friedlichen und positiven Verlauf nimmt.
Den anerkannten Naturschutzfachverbänden (BUND, Naturschutzbund etc) spreche ich im konkreten Fall ein gleichwertiges Versammlungsrecht ab, da Sie aufgrund der Regeln im Bundesnaturschutzgesetz und der Regeln im Planungsrecht im laufenden Planfeststellungsverfahren ein formelles Beteiligungsrecht haben.

Im Ablauf wird es geringfügige Änderungen und Optimierungen geben (Beschallung, Tempo, Rückweg), Details demnächst hier und aufwww.zweiterheinbruecke.de.

Mitglied des Aktionsbündnisses werden - Unterstützer

Es reicht ein formloser Antrag an sw@zweiterheinbruecke.de, um Teil des Aktionsbündnisses zu werden.

 

Ab 01. Juli werden alle Parteien, Vereine, Organisationen und Gruppen, die Teil des Aktionsbündnisses sind, hier aufgeführt.


Einzelpersonen werden auf Wunsch auch aufgeführt, angegeben werden hier Vor- und Nachname sowie der Wohnort (oder auch Familie Müller, Wörth)

 

Gebraucht werden auch wieder für den 20.9. noch Helfer, die etwa als Ordner fungieren.

Aufgabe der Ordner wird es sein am linken Rand des Demonstrationszuges zu laufen und die linke Fahrspur frei zu halten - es gibt nur 2 niedrige Mauern zur Gegenfahrbahn, die unter normalem Verkehr sein wird. Außerdem steht so eine Notfallfahrspur für Einsatzfahrzeuge zur Verfügung.

 

Unterstützung angeboten hat bisher schon Joe Schorlé, der seinen Rheinbrücken-Song "Rheibrück" live performen und damit auch den früh anreisenden Teilnehmern die Wartezeit am SBK-Kreisel verkürzen wird. Dieses Mal wird eine bessere Beschallungsanlage vor Ort sein.

 

Beigetreten sind dem Aktionsbündnis bisher folgende Einzelpersonen bzw. gehören diesem an:
(in alphabetischer Reihenfolge)

Christoph Gröger, Wörth

Ulrich Kramp, Wörth-Büchelberg
Peter Kreuter, Leimersheim

Dr. Dennis Nitsche, Wörth

Dr. Wolfgang Stripf, Karlsruhe

Steffen Weiß und Familie, Wörth

Gruppen, Vereine oder Organisationen sind bisher nicht beigetreten, aber herzlich Willkommen.


Vielen Dank!

 

 

 

 


Archiv:

Der Demonstrationszug nach Versammlungsrecht wird stattfinden - das Einvernehmen mit den Versammlungsbehörden ist hergestellt!


Der Oberbürgermeister von Karlsruhe, Herr Frank Mentrup, meldet sich drei Tage vor der Demo zu Wort und kritisiert diese massiv. Er spricht von einer "aberwitzigen Idee" und droht mit einer Verschlechterung der rheinübergreifenden Kommunikation, wenn die Demo nicht abgeblasen wird.

Eine Demo, die auch in seinem Hause am 15.6. angemeldet und auch mit seinem Hause am 29.6. besprochen wurde. Dort wurden auch die "begleitenden Termine" angesprochen und es wurde lobend festgestellt, dass alles Erdenkliche bei der Planung bereits berücksichtigt wurde. 18 Uhr Demobeginn, zu diesem Zeitpunkt endet der verkaufsoffene Sonntag etc.
Ich habe den Herrn OB unmittelbar angeschrieben, viele Dinge klargestellt, aber auch mein Befremden zum Ausdruck gebracht.
Wer nachlesen möchte, wie der Karlsruher OB zu den Grundrechten steht, der kann das hier tun: http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/zweite-rheinbruecke-karlsruhe./Eine-aberwitzige-Idee-OB-Mentrup-kritisiert-Rheinbruecken-Demo;art6066,1688408



Hier die Medieninformation seitens der Versammlungsbehörde:
http://www.kreis-germersheim.de/kv_germersheim/Kreisverwaltung/Aktuelles/Medieninformationen/2015/Vollsperrung%20der%20B%2010-Rheinbr%C3%BCcke%20von%20W%C3%B6rth%20in%20Fahrtrichtung%20Karlsruhe/


DEMONSTRATIONSZUG AM 19.07.2015 - 18.00 UHR

Das
Aktionsbündnis für den Bau der 2. Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe
…läuft!

Demonstrationszug am Sonntag, 19. Juli 2015, 18.00 Uhr

Startpunkt: Parkplatz am Verkehrskreisel B10-Einfahrt Maximiliansau
Über die Fahrbahn der Rheinbrücke bis zur Ausfahrt KA-Verkehrsübungsplatz (Ende außerhalb der B10 - jetzt schon die Bitte entsprechend weiterzugehen und nicht am Fahrbahnrand stehen zu bleiben!)

Länge der Strecke ca. 1,8 km! 

Anreise/Parken: mit den Stadtbahnen S5, S51, S52 zur Haltestelle „Maximiliansau-West“ aus beiden Richtungen, Bei Anreise mit PKW (oder Bussen) Parkplätze in der Umgebung so nutzen, dass vom Endpunkt des Demo-Zuges auf Karlsruher Seite eine stressfreie Rückkehr zum Parkplatz möglich ist.
Parken unter der Rheinbrücke Maximiliansau, beim Maximiliancenter (Rückweg dann am Besten über den Fußweg parallel zur Richtungsfahrbahn Pfalz), beim Yachthafen KA-Maxau, beim Sportgelände in Knielingen. Dabei zum Demobeginn die entsprechende Zeit für den Fußmarsch zum Startpunkt einplanen!

 

Die Ein- und Ausfahrt Maximiliansau werden von der Polizei bereits ab 17 Uhr gesperrt!

Der Rückweg über die Brücke auf den Fuß-/Radwegen auf beiden Seiten wird zeitlich etwa zusammentreffen mit der Überfahrt der zuvor im Rückstau Wartenden. Bitte freundlich winken. ;-)

Kommen Sie mit der ganzen Familie, wir demonstrieren absolut gewaltfrei. Die Richtungsfahrbahn KA wird im Zeitraum 18 bis ca. 19.30 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden müssen. Bitte bei der Anreise einplanen – bei Rückstau gibt es bekanntermaßen keine geeignete Umfahrungsmöglichkeit.
Die Rheinfähren sind bis 20 Uhr in Betrieb.
Banner und Großplakate bitte vorher beim Veranstalter anmelden, um das Mitführen sicherstellen zu können.

Es dürfen KEINE themenfremden Großbanner mitgeführt werden. "Verwandte Themen" wie der vierspurige Ausbau der B10 Landau-Pirmasens oder die Mittelrheinbrücke dürfen beworben werden.


Auf der Rheinbrücke dürfen keine Gegenstände, Verkehrseinrichtungen oder die Fahrbahn beschädigt oder beklebt werden. Der Einsatz von handelsüblicher Straßenkreide, die durch Witterungseinflüsse rückstandsfrei entfernt wird, wurde angemeldet.

Interessierte Helfer, insbesondere Ordner zur Koordination auf der Strecke, dürfen sich gerne melden.

Wer nicht gut zu Fuß ist, kann sich ja auch mit dem Auto in den Stau stellen. Das Stauerlebnis wird so viel intensiver.

Die Anwohner an den üblichen Ausweichstrecken können sich auch zeitlich auf einige Ausweichverkehrler einstellen - mögliche dezentrale Aktionen sind nicht Bestandteil der angemeldeten Demo.

Die Veranstaltung wurde gem. § 14 Versammlungsgesetz und unter Berufung auf die Versammlungsfreiheit im Art. 8 GG ordnungsgemäß angemeldet. Das Kooperationsgespräch mit den Versammlungsbehörden hat bereits stattgefunden - es werden KEINE Auflagen erteilt.




Schildersprüche Rheinbrücken-Demo Vorschläge:

(Update/Ergänzung: da einige dieser Sprüche bereits in der Presse und in Online-Foren zitiert wurden, hier nochmal der Hinweis, dass diese aus Forumsbeiträgen stammen - aus Vorschlägen für Banner - der Spruch "Stahlbeton ist 100% vegan" geht zurück auf ein an diesem Tag aktuelle gepostetes Foto der Grünen-Politikerin Renate Künast, die dort einen "Schal aus gewaltfreier Seide" zeigt, worauf sich eine Diskussion entspann, ob "diese gewaltfreie Seide den Raupen wegdiskutiert worden sei", was eine weitere Bemerkung "ich versteh die Grünen nicht, was die gegen Straßen und Brücken haben, Beton ist doch 100% vegan" und schließlich in diesem Vorschlag endete! Bei aller Ensthaftigkeit des Anliegens "Zweite Rheinbrücke" muss es doch auch nicht immer bierernst zugehen!)

     
     

Die Zweite Rheinbrücke bedeutet Zukunftsfähigkeit!

     

Eine Region - Zwei Brücken!

     

Ohne Zweite Brücke? Ohne uns!

     

Und kommt die Zweite Brücke nicht, dann machen wir hier öfter dicht!

     

Wenn meine Mama die Brücke bauen müsste, wär sie schon längst fertig! (Mit Sahne drauf!)

     

Karlsruhe sollte endlich über eine 2. Brücke an die Pfalz angebunden sein!

     

Der BRH (Bundesrechnungshof) will NICHT "keine Brücke", sondern "Brücke plus Nordtangente"!

     

Knielingen entlasten! Nordbrücke plus B36-Anbindung!

     

JA zur Ersatzbrücke plus Nordbrücke!

     

Alte Brücke neu bauen, sobald die zweite fertig ist!

     

Stahlbeton ist 100% vegan! Also?!